DIAS im NATO-Luftwaffenstützpunkt
Sicherheitspolitisches Tagesseminar NATO-Luftwaffenstützpunkt Geilenkirchen am 25.06.2009
Am 25. Juni 2009 bot das DIAS in Kooperation mit dem Jugendoffizier der Bundeswehr in Düsseldorf, Herrn Hauptmann Gottesmann, ein weiteres sicherheitspolitisches Tagesseminar an.
Nachdem sich das Seminar im Januar schwerpunktmäßig mit maritimen Operationen auseinandergesetzt hatte, standen nun flugzeuggestützte Radarsysteme im Fokus der Veranstaltung.
Somit besuchten die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Hauptstandort der E-3A-AWACS-Flotte auf dem NATO-Luftwaffenstützpunkt in Geilenkirchen. Nach einer Einführung in die organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen des Verbandes durch Herrn Oberstleutnant Schraudy hatte die Gruppe die Gelegenheit, eine Boeing E-3A zu besichtigen. Neben den Erläuterungen zur technischen Ausrüstung waren auch die anschaulichen Beschreibungen der verschiedenen Arbeits- und Aufgabenbereiche an Bord sehr interessant. Im Anschluss an die Führung stärkte sich das Teilnehmerfeld im "Frisbee Club" auf dem Stützpunktgelände.
Den Nachmittag eröffnete Herr Kayser, der als Rechtsberater beim NATO E-3A-Verband tätig ist. Er veranschaulichte vor dem Hintergrund der Verbandsaufgaben die völkerrechtlichen Grundlagen von Luftoperationen und legte auch die historische Entwicklung des Luftrechts dar. In diesen rechtlichen Rahmen ordnete er die NATO ein und beleuchtete Problemstellungen. Die anschließende Fragerunde wurde selbstredend von den Teilnehmenden intensiv genutzt.
Zum Ende des Seminars sah die Gruppe einen AWACS-Dokumentationsfilm, in dessen Anschluss Herr Hauptmann Vellmer Rede und Antwort stand. Gerade im Verhältnis zu den zuvor diskutierten rechtlichen Fragestellungen, rundete er die Gesprächsrunde durch seinen operativ geprägten Blickwinkel ab.
Das Tagesseminar erhielt durch seine ausgewogene Aufteilung in praktische und theoretische Aspekte schon unmittelbar auf der Rückfahrt ein durchweg positives Feedback. Hier wurde bereits darüber gesprochen, wohin das nächste DIAS-Seminar führen könnte. Auch an dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mitwirkenden ganz herzlich bedanken.
Elisabeth Gawrych
Torsten Grapatin






